Loopacabana wegen Coronavirus wieder gesperrt

Aktualisierung vom 19. Januar 2021:
Die Inzidenz im Oberbergischen Kreis ist wieder unter den Wert von 200 gesunken. Die bisher für den Oberbergischen Kreis geltenden Einschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern um den eigenen Wohnort wurden daher durch eine Änderung der Verordnung wieder aufgehoben.

Die geänderte Coronaregionalverordnung des Landes NRW kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden.

Die in der Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises verfügte Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr hat zunächst weiter Bestand. Die verschärften Maßnahmen gelten vorerst weiter.


Stand 12. Januar 2021

Die Coronaschutzverordnung wurde aktualisiert und in Teilen weiter verschärft. Die aktualisierte Version tritt am 11. Januar 2021 in Kraft und mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft. Der Betrieb von Freizeiteinrichtungen und damit die Nutzung der Loopacabana ist weiterhin untersagt. Der Bewegungsradius wird im Oberbergischen Kreis auf 15 km eingeschränkt.

Der vollständige Text der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden.

Weiterhin wird in der Coronaregionalverordnung (CoronaRegioVO) vom 11. Januar 2021, die am 12. Januar 2021 in Kraft tritt und mit Ablauf des 31. Januar 2021 endet und hier nachgelesen werden kann, der Bewegungsradius für den Oberbergischen Kreis eingeschränkt:

§ 1
Eingeschränkter Bewegungsradius

(1) Im Gebiet

  • des Kreises Höxter
  • des Kreises Minden-Lübbecke
  • des Oberbergischen Kreises
  • des Kreises Recklinghausen

gelten aufgrund eines besonderen, nicht auf eine bestimmte Einrichtung eingrenzbaren Infektionsgeschehens die nachfolgenden Beschränkungen.

(2) Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort in einem in Absatz 1 genannten Gebiet liegt, dürfen dieses Gebiet nur verlassen, soweit dabei ein Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatorts (politische Gemeinde) nicht überschritten wird.

(3) Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht in einem in Absatz 1 genannten Gebiet liegt, dürfen dieses Gebiet nur aufsuchen, soweit dabei ein Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatorts (politische Gemeinde) nicht überschritten wird.

(4) Von den Beschränkungen des Bewegungsradius nach den Absätzen 2 und 3 ausgenommen sind
1. die Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen,
2. der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Notbetreuung oder eine Begleitung bei diesem Besuch,
3. der Besuch von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sowie Einrichtungen gemäß § 71 Absatz 3 des Elften Buches Sozialgesetzbuch,
4. Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen,
5. die Übernahme pflegerischer, unterstützender und betreuender Tätigkeiten für andere Personen,
6. die Inanspruchnahme von medizinischen, pflegerischen und sonstigen nicht dem Freizeitbereich zuzuordnenden Dienstleistungen,
7. Fahrten aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen,
sofern die vorgenannten Tätigkeiten nach der Coronaschutzverordnung in der jeweils geltenden Fassung zulässig sind.

Aufgrund des starken Anstiegs der Inzidenz hat der Oberbergische Kreis weitere Maßnahmen in einer Allgemeinverfügung bekannt gemacht, die am 11.01.2021 für das Kreisgebiet des Oberbergischen Kreises in Kraft tritt. Diese Maßnahmen sind zunächst bis einschließlich 25. Januar 2021 befristet.

1. ) Der gemeinsame Aufenthalt in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist
vorbehaltlich Nr. 2 dieser Allgemeinverfügung nur gestattet

a) mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie
b) zusätzlich mit einer Person eines anderen Hausstands, die von zu betreuenden Kindern aus ihrem
Hausstand begleitet werden kann.

Die Regelung findet keine Anwendung bei der Wahrnehmung eines Sorge- und Umgangsrechts sowie bei der Begleitung Sterbender. Des Weiteren gilt dies nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

2. ) Im gesamten Oberbergischen Kreis ist von 22 Uhr bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung
untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund

a.) eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
b.) der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
c.) der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
d.) der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
e.) der Begleitung Sterbender,
f.) von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
g.) von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Ausnahmen in diesem Sinne sind vom Betroffenen – bspw. durch Vorlage einer geeigneten Bescheinigung – glaubhaft zu machen.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügung des Oberbergischen Kreises kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden.


Stand 15. Dezember 2020

Die Coronaschutzverordnung wurde aufgrund der kritischen Infektionslage wieder angepasst. Die Änderungen treten am 16. Dezember 2020 in Kraft und mit Ablauf des 10. Januar 2021 außer Kraft. Es gibt jetzt strengere Regelungen bezüglich privater Feiern, Kontakten, Sonderregelungen für Besuche über Weihnachten, dem Tragen von Alltagsmasken und ein Böllerverbot zu Silvester. Damit wird auch die Nutzung von Freizeiteinrichtungen und das traditionelle Neujahrsschwimmen an der Loopacabana am 1. Januar untersagt.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird hier nur wieder auszugsweise auf die wesentlichen Dinge hingewiesen. Der vollständige Text der Verordnung kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden.

§ 2
Kontaktbeschränkung, Mindestabstand, Alkoholverbot

(1) Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt.
(1a) Ansammlungen und ein Zusammentreffen von Personen sind im öffentlichen Raum nur
zulässig, wenn nach den nachfolgenden Regelungen der Mindestabstand unterschritten werden darf oder wenn die Ansammlung oder das Zusammentreffen nach anderen Vorschriften dieser Verordnung unter Wahrung des Mindestabstands ausdrücklich zulässig ist.
(1b) Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten, soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist.
(2) Der Mindestabstand darf unterschritten werden
1. innerhalb des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung,
1a. beim Zusammentreffen des eigenen Hausstandes mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes mit höchstens insgesamt fünf Personen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden,
1b. daneben im Zeitraum vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 beim Zusammentreffen des eigenen Hausstandes mit höchstens vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis (hierzu zählen Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige), wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden,
2. wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist,

§ 9
Sport

(1) Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig.

§ 10
Freizeit- und Vergnügungsstätten

(1) Der Betrieb von
1. Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen,
2. Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
3. Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen,
4. Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen
ist untersagt. Ausgenommen ist der Betrieb von Einrichtungen für die in § 9 Absatz 4 genannten Ausbildungsangebote.

(5) Zum Jahreswechsel 2020/2021 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke sowie jede Verwendung von Pyrotechnik auf von den zuständigen Behörden näher zu bestimmenden publikumsträchtigen Plätzen und Straßen untersagt.

§ 13
Veranstaltungen und Versammlungen

(1) Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen dieser Verordnung fallen, sind untersagt.


Stand 1. Dezember 2020

Die Coronaschutzverordnung wurde am 30. November aktualisiert. Sie tritt am 1. Dezember 2020 in Kraft und mit Ablauf des 20. Dezember 2020 außer Kraft. Darin wird die Nutzung von Freizeiteinrichtungen weiterhin untersagt.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird hier nur auszugsweise auf die wesentlichen Dinge hingewiesen. Der vollständige Text der Verordnung kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden.

§ 2
Mindestabstand, Kontaktbeschränkung

(1) Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten, soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist. Im öffentlichen Raum ist ein Zusammentreffen von Personen nur zulässig, wenn nach den nachfolgenden Regelungen der Mindestabstand unterschritten werden darf oder wenn das Zusammentreffen nach anderen Vorschriften dieser Verordnung unter Wahrung des Mindestabstands ausdrücklich zulässig ist.
(2) Der Mindestabstand darf unterschritten werden
1. innerhalb des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung,
1a. beim Zusammentreffen des eigenen Hausstandes mit den Angehörigen eines weiteren Hausstandes mit höchstens insgesamt fünf Personen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden,
1b. daneben im Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 beim Zusammentreffen im engsten Familien- oder Freundeskreis mit höchstens insgesamt zehn Personen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden,
2. wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist,
….

§ 10
Freizeit- und Vergnügungsstätten

(1) Der Betrieb von
1. Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen,
2. Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
3. Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen,
4. Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen
ist untersagt. Ausgenommen ist der Betrieb von Einrichtungen für die in § 9 Absatz 4 genannten Ausbildungsangebote.

(5) Zum Jahreswechsel 2020/2021 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke untersagt. Die örtlich zuständigen Behörden untersagen darüber hinaus die Verwendung von Pyrotechnik auf näher zu bestimmenden Plätzen und Straßen, für die ohne solche Untersagung größere Gruppenbildungen zu erwarten sind.

§ 13
Veranstaltungen und Versammlungen

(1) Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen dieser Verordnung fallen, sind untersagt.


Stand 5. November 2020

Die aktuelle Coronaschutzverordnung vom 30. Oktober 2020, in der ab dem 5. November 2020 gültigen Fassung, verbietet zunächst bis zum 30. November wieder die Nutzung der Loopacabana.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird hier nur auszugsweise auf die wesentlichen Dinge hingewiesen. Maßgeblich ist der vollständige Text der Verordnung, der unter dem folgenden Link nachgelesen werden kann.

§ 1
Allgemeine Grundsätze

(1) Zur Fortsetzung der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie und insbesondere zur Gewährleistung ausreichender medizinischer Versorgungskapazitäten werden mit dieser Verordnung Maßnahmen angeordnet, die die Infektionsgefahren wirksam und zielgerichtet begrenzen und Infektionswege nachvollziehbar machen.
(2) Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.

(5) Öffentlicher Raum im Sinne dieser Verordnung sind alle Bereiche mit Ausnahme des nach Art. 13 Absatz 1 des Grundgesetzes geschützten Bereichs.

§ 2
Mindestabstand, Kontaktbeschränkung

(1) Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern (Mindestabstand) einzuhalten, soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist oder die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist. Im öffentlichen Raum ist ein Zusammentreffen von Personen nur zulässig, wenn nach den nachfolgenden Regelungen der Mindestabstand unterschritten werden darf oder wenn das Zusammentreffen nach anderen Vorschriften dieser Verordnung unter Wahrung des Mindestabstands ausdrücklich zulässig ist.
(2) Der Mindestabstand darf unterschritten werden
1. beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen mit höchstens insgesamt zehn Personen,

§ 10
Freizeit- und Vergnügungsstätten

(1) Der Betrieb von
1. Schwimm- und Spaßbädern, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen,
2. Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
3. Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen,
4. Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen

ist bis zum 30. November 2020 untersagt.

Die Loopacabana ist eine Freizeiteinrichtung.

Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar